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15.09.2017
CDU-Fraktion im Regionalrat: Bürger können mitmachen
„Der Regionalplan legt fest, wo und in welchem Umfang die Kommunen in Zukunft neue Wohn-, Gewerbe-und Industriegebiete ausweisen können. Das geht uns alle an. Deshalb ist es so wichtig, dass sich auch unsere Ratinger Bürger an der weiteren Planung beteiligen“, macht CDU-Fraktionsvorsitzender Ewald Vielhaus deutlich, der auch für den Kreis Mettmann im Regionalrat Düsseldorf sitzt. Bis zum 4. Oktober können also alle Bürger den ausliegenden dritten Planentwurf studieren und ihre Stellungnahme dazu abgeben. Hier sind verschiedene Änderungen enthalten.

 

 Der Regionalrat hat auf Betreiben der CDU einige zukunftsweisende Beschlüsse gefasst. „Damit haben wir klare Rahmenbedingungen geschaffen, was sowohl der Bevölkerung als auch den Kommunen und der Wirtschaft Planungssicherheit gibt“, so Ewald Vielhaus weiter. Durch wesentliche Änderungen am vorherigen Entwurf für den Regionalplan sei es gelungen, der dynamischen Entwicklung der Region Rechnung zu tragen und diese zu fördern, in dem Gewerbe und Industrie mehr Flächen zur Verfügung gestellt würden.

Für Breitscheid bedeutet das beispielsweise, dass es hier zwar noch keine Darstellung als Siedlungsbereich gibt, Entwicklungsmöglichkeiten für Wohn- und Gewerbeflächen aber dennoch möglich sein werden. Der Ortsmittelpunkt in Breitscheid soll in einem 1.Änderungsverfahren zum Regionalplan erweitert werden. Die Bezirksregierung hatte im Beratungsverfahren verbindlich zu Protokoll gegeben, dass die freie Fläche zwischen  den Sportplätzen in Breitscheid und Mintarder Berg als allgemeines Siedlungsgebiet im neuen Regionalplan eingetragen wird. 

„In den Ratinger Stadtteilen sollen im Regionalplan auch über den Eigenbedarf hinausgehende Entwicklungsmöglichkeiten zugestanden werden, wenn diese eine Versorgungsfunktion übernehmen oder unmittelbar an einen Siedlungsbereich grenzen“, so Ewald Vielhaus weiter.
Grundsätzlich geht es im Regionalplan darum, die aktuellen ökonomischen, sozialen und ökologischen Daten der Kommunen zu berücksichtigen und die Weiterentwicklung damit zu gewährleisten. Zahlreiche Fachleute haben die Entwicklung unter anderem im Kreis Mettmann, dem Rhein-Kreis Neuss sowie in den Städten Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, Remscheid, Solingen und Wuppertal intensiv erörtert. 

Der Zeitplan sieht nun vor, dass nach der Auswertung eines Erörterungstermins im November bereits im Dezember dieses Jahres der Aufstellungsbeschluss im Regionalrat gefasst werden soll.

Die Unterlagen zum dritten Regionalplan-Entwurf liegen bei der Bezirksregierung Düsseldorf (Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf, Zimmer 371) und in den Planungsämtern der Kommunen aus. Hinweise und Anregungen können per Post (Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 32, Postfach 300865, 40408 Düsseldorf) oder per E-Mail (neue-regionalplanung@brd.nrw.de) eingereicht werden