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19.01.2018
CDU-Fraktion: Projekt "An der Lilie" geht endlich weiter
Nach langer Blockade brachte der Bezirksausschuss am Donnerstag den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan für das ehemalige Sportgelände auf den Weg. Damit kann nun auch die Schulsportfläche für die Gebrüder-Grimm-Schule in Angriff genommen werden. 
„Auf dem Gelände „An der Lilie“ soll es künftig einerseits auf der Hälfte des ehemaligen Sportplatzes freie Grünflächen mit einem attraktiven Ausbau des grünen Nord-Süd-Weges von der Zieglerstraße zum Karl-Mücher-Weg und Freizeitsport-Möglichkeiten geben. Auf der anderen Hälfte soll städtebaulich angepasster Wohnraum für junge Familien in Reihenhäusern und ein neuer Mehrgenerationentreff entstehen“, fasste Gerold Fahr, CDU-Fraktionsvize, den gemeinsamen erarbeiteten Antrag von CDU und BU zusammen. Christian Wiglow von der SPD blieb bei seinem Vorschlag, sozialen Geschosswohnungsbau auf dem Gelände verwirklichen zu wollen. Man brauche keine Reihenhäuser für junge Familien, so sein Fazit. Fahr konterte, dass die CDU durchaus auch Projekte für preiswerten Wohnraum, wie die bevorstehende Realisierung an der Ecke Bechemer Str. und Ecke Hans-Böckler-Str./Gartenstraße mittrage. Aber soziale Wohnungsbau erfordere eine hohe Verdichtung mit drei- bis viergeschossigen Bauten, die nun einmal städtebaulich in die von Einfamilienhäusern geprägte Umfeld nicht passen.

Die FDP wollte weiter auf den Sportentwicklungsplan warten. Doch mit der großen Freifläche mit freizeitsportlichen Betätigungsmöglichkeiten für Jung und Alt setzt der CDU/BU-Vorschlag genau die Richtung des Sportentwicklungsgutachtens um. "Die Anwohner können mit diesem Konzept sicherlich gut leben. Andererseits ist die Politik aber auch nicht den extremen Forderungen einiger weniger, die gar keine Bebauung haben wollten, eingeknickt, sondern hat auch den großen Wohnbedarf gerade für junge Familien im Blick behalten", so Fahr abschließend. Mit dem Mehrgenerationentreff im Süden wird – vermutlich zu einem späteren Zeitpunkt – der heutige Seniorentreff frei. Dieser Platz ist dann eine Reserve z.B. für zukünftige schulische Bedarfe.