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24.01.2018
CDU-Fraktion lobt Abfallkonzept für die Altstadt
Eine breite Mehrheit fand im Bezirksausschuss Ratingen-Mitte ein CDU-Antrag, in der Altstadt auf die Ausdünnung der Abfallbehälter durch Einsatz von großen Pressmüllbehältern zu verzichten.
  „Wir möchten, dass diese großen Mülltonnen im Bereich der Altstadt nicht aufgestellt werden, da die Abstände zwischen den Mülleimern zu groß würden. Die Sauberkeit in der Altstadt wird durch die kürzeren Abstände eher gewährleistet“, erklärt Gerold Fahr den CDU-Antrag. Außerdem sind die klobigen Geräte, in denen eine 120l-Mülltonne und der Pressmechanismus untergebracht ist, nicht mit der Gestaltungssatzung in der Altstadt vereinbar. Die Verwaltung hatte die Verringerung der Müllbehälter von 33 kleinen auf 16 große Pressmüllbehälter vorgeschlagen, um das teure Entleeren von sechs auf zwei Leerungen pro Woche zu reduzieren.

Außerhalb der Gestaltungssatzung sind die großen Pressmüllbehälter aber akzeptierbar, da die Behälter an speziellen Standorten wie Haltestellen dann eben den Baubetriebshof personell doch entlastet. "Sinnvoll ist bei weiteren Anschaffungen der solargespeiste Pressmüllbehälter „Presshai“ aus rundem Edelstahl; er muss nicht mit der Hand oder dem Fuß bedient werden, wenn man etwas einwerfen möchte", so Gerold Fahr weiter. Mit ihrem offenen Einwurf sind sie also komfortabler und durch ihre Edelstahloptik schicker und Graffity-unempfindlicher. Trotz Mehrkosten von 4.000 Euro bleibt der "Presshai" durch die Drittelung der Entleerungsintervalle wirtschaftlich vorteilhaft. Mehrheitlich verspricht sich der Bezirksausschuss davon eine bessere Akzeptanz und vor allem für den neu gestalteten Rathausvorplatz und Düsseldorfer Platz auch eine attraktivere Gestaltungsqualität. Das Modell wird bereits in Freiburg, Stuttgart, Potsdam, Bamberg, Baden-Baden, Kaiserlautern und anderen Städten erfolgreich eingesetzt.