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Anträge
19.09.2018 | Ratingen
Wasserversorgungskonzept: weniger Härte und UV-Desinfektion statt Chlorung
Antrag für den StUmA und Folgeausschüsse
Ratingen - In der Vorlage 153/2018 hat die Verwaltung das alle sechs Jahre fortzuschreibende Wasserversorungskonezpt umfassend und überzeugend dargestellt. Das 92-seitige Werk gleicht einem Kompendium, das von den geo- und hydrologischen Voraussetzungen über die hohe Qualität des Ratinger Wassers, die nur teilweise notwendige Wasseraufbereitung bis zu den Netzen, der Redundanz und Notfallpläne alle Facetten einer sicheren Wasserversorgung sämtlicher Ratinger Stadtteile darstellt. Trotz einer Enthärtung des Rohwassers im Aufbereitungswerk Broichhofstraße ist die Gesamthärte des Ratinger Trinkwassers mit 2,66 mmol/l / 15 Grad d.H. (Homberg sogar 3,64 mmol/l / 20 Grad d.H.) dem höchsten Härtebereich 3 zuzuordnen. Während eine höhere Härte geschmacklich tendenziell Vorteilhaft ist und der menschliche Körper Calcium und Magnesium in gewissen Mengen benötigt, ist sie jedoch beim Austritt aus Leitungen, der Erwärmung in Haushalten und beim Waschen / Reinigen durch „Kalkablagerungen“, schwergängige Absperrventile und hohen Wasch- und Reinigungsmittelverbrauch auch mit Nachteilen verbunden. Ebenso könnte überlegt werden, ob die geringfügige Chlorung des Trinkwassers im Aufbereitungswerk technisch auch durch eine UV-Lichtbehandlung ersetzt werden kann, wie es bereits beim Vorlieferanten für den Ratinger Nordbereich, RWW, der Fall ist. Beschlussvorschlag: Die Verwaltung wird gebeten, gemeinsam mit den Stadtwerken Ratingen die Weiterentwicklung des Wasserversorgungskonzepts Ratingen in den kommenden Jahren wie folgt zu prüfen: 1. Maßvolle Verringerung des Härtegrades des Ratinger Wassers durch verstärkte Entcarbonatisierung im Bereich des eigengeförderten Trinkwassers 2. Prüfung des Ersatzes der Chlorierung durch Ozon/UV-Licht im Bereich des eigengeförderten Trinkwassers.
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