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25.04.2018
CDU-Fraktion fordert Barrierefreiheit im öffentlichen Raum
„Unser Ziel muss sein, den öffentlichen Raum in Ratingen möglichst barrierefrei zu gestalten“, fordert CDU-Fraktionschef Ewald Vielhaus. „Dazu zählen sowohl der städtische Raum als auch die Nacherholungsgebiete. Außerdem sollten wir Vereine und Verbände, Politik und der Verwaltung, darin bestärken, ihre Angebote barrierefrei zu konzipieren.“ 
Hintergrund dieser Forderung ist, dass der Rat der Stadt die Stelle eines Inklusionsbeauftragten beschlossen hat. Die Stellenausschreibung läuft bereits.

In diesem Zusammenhang fordert nun die CDU-Fraktion in einem Antrag die Stadtverwaltung auf, ein Handlungskonzept für einen weitgehend barrierefreien öffentlichen Raum zu erstellen. Unterstützen soll dabei die Agentur Barrierefrei NRW, die am Forschungsinstitut Technologie und Behinderung (FTB) der Evangelischen Stiftung Volmarstein etabliert ist; mit einem Team von Architekten, Ingenieuren und Sozialwissenschaftlern bietet sie Kommunen bei der Entwicklung eines barrierefreien öffentlichen Raums kompetente Beratung an. Auch Fördermöglichkeiten werden dargestellt.

„Inklusion ist ein Querschnittsziel unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens“, so begründet auch CDU-Ratsmitglied Margret Tombers den Antrag.

„Inklusion ist mehr als die Anerkennung der umfassenden Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen, sie verlangt möglichst umfassende Teilhabe von Menschen mit Unterstützungsbedarfen.“ Barrierefreiheit sei dafür eine Grundvoraussetzung und ihre Umsetzung hoch komplex. In Ratingen sei mit der Einrichtung eines Behindertenkoordinators bereits viel erreicht worden. Eine Reihe von Vereinen und Selbsthilfegruppen engagieren sich, um die Belange behinderter Menschen zu vertreten.

„Mit einem Konzept und einer Umsetzungsstrategie für einen barrierefreien öffentlichen Raum könnten Handlungsempfehlungen für die gesellschaftlichen Akteure angeboten werden, die sukzessive die Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderungen selbstverständlich macht und so Vorurteile und Ressentiments abbaut. Auch eine älter werdende Gesellschaft partizipiert von einer barrierefreien Stadt“, so Ewald Vielhaus. „Wir meinen, dass wir über diesen Weg einen wesentlichen Beitrag zur gesellschaftlichen Inklusion leisten können.“