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27.06.2018
CDU: Chance für die Schulentwicklung in Ratingen
Die CDU Ratingen, Partei und Fraktion, spricht sich für die Einrichtung eines Hauptschulzweiges ab Klasse 7 in äußerer Differenzierung an beiden Ratinger Realschulen aus. Schülerinnen und Schüler, die nach der Erprobungsstufe nach der Klasse 6 die Realschule verlassen müssen, sollen in Ratingen einen Schulplatz erhalten.

Bei der äußeren Differenzierung wird in jeder Jahrgangsstufe parallel zu den Realschulklassen eine Hauptschulklasse eingerichtet, in der die Schülerinnen und Schüler nach den Richtlinien der Hauptschule unterrichtet und nach der Versetzungsordnung der Hauptschule versetzt werden. Die innere Differenzierung bedeutet, dass Realschüler und Hauptschüler zwei Drittel des Unterrichts gemeinsam verbringen und die Hauptschüler nur in wenigen Stunden extra gefördert werden.

„Wir erwarten in Kürze die Novellierung des Paragrafen 132 c des Schulgesetzes entsprechend des Antrages der Fraktionen von CDU und FDP im Landtag, welche die Möglichkeit der äußeren Differenzierung vorsieht,“ so die schulpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion Margret Paprotta und der CDU Fraktionsvorsitzende Ewald Vielhaus. Hierfür hatte sich insbesondere die CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Schlottmann, die auch Ratingen betreut, stark gemacht.

„Die innere Differenzierung sehen wir kritisch, da dies zu viele verschiedene Bildungsniveaus in einer Lerngruppe bedeutet. Nur die äußere Differenzierung gibt den Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, das Lernniveau den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler anzupassen. Selbstverständlich muss das Land die notwendigen Ressourcen zur Verfügung stellen,“ so Paprotta weiter. Wir nehmen die Stellungnahme der Eltern und Lehrer der Friedrich-Ebert-Schule sehr ernst und uns ist bewusst ,dass die Einrichtung des Hauptschulzweiges an den Realschulen eine Herausforderung für alle Beteiligten  ist. Jedoch sehen wir dies auch als Chance, den Schultyp und Standort der Realschule zu stärken,“ so Paprotta und der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Patrick Anders.

„Eine Chance ist es auf jeden Fall für die Schülerinnen und Schüler, die nach der Erprobungsstufe oder später die Schulform wechseln müssen. Sie können weiterhin in Ratingen zur Schule gehen und in vielen Fällen in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben .Mit dieser Entscheidung stellen wir uns der Verantwortung, die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Ratinger Schüler in Ratingen unterrichtet werden,“ so Anders und Paprotta weiter.