Verkehrskonzept Ost muss vorangehen

09.04.2021, 10:34 Uhr

„Wir müssen mit dem Umbau der Kreuzung bei Edeka-Kels und der Planung am Esprit-Kreisel endlich weiterkommen“, erklärt CDU-Ratsherr Holger Tappert. In einem entsprechenden Antrag bittet die CDU-Fraktion um einen konkreten Zeitplan zum gesamten Verkehrskonzept Ost.

 

Ein Gutachter hatte letztes Jahr in der Sitzung des Bezirksausschuss Mitte zunächst den Umbau des Esprit-Kreisels zu einer mehrspurigen beampelten Kreuzung vorgeschlagen. Die CDU würde lieber einen Kreisverkehr an dieser Stelle behalten und diesen ausbauen. „Das Problem sind hier die Linksabbieger, die aus der Balcke-Dürr-Allee Richtung Autobahn fahren, denn bei einem Vollausbau des Geländes kann hier ein normaler Kreisverkehr nicht mehr funktionieren“, so CDU-Fraktionsvize Gerold Fahr.

Deshalb hatte der Bezirksausschuss Mitte auf Vorschlag der CDU beschlossen, einen „Überflieger“ oder Tunnel nur für die Linksabbieger als Alternative zu prüfen. Denn für die übrigen Verkehre scheint der Kreisverkehr – ergänzt um Sonderspuren für Rechtsabbieger, sogenannte Bypasse, auszureichen.

Außerdem soll der Bau der K10n zwischen Neander- und Formerstraße zur Entlastung der Industriestraße mit Verkehrssimulation ausführlich vom Verkehrsgutachter dargestellt werden. Auch hier muss der Linksabbiegerverkehr von der Former Straße in die Innenstadt am Esprit-Kreisverkehr genau unter die Lupe genommen werden, weil er ein Engpassfaktor ist.

Die CDU-Fraktion hat daher beantragt, dass das externe Verkehrsplanungsbüro die Planungen und Alternativen detailliert und mit den zu Grunde liegenden Prämissen im Ausschuss darstellt.