Auf dem langen Weg zur tatsächlich fahrradfreundlichen Stadt sind nach Ansicht der CDU-Fraktion noch viele Verbesserungen erforderlich.
Für besonders dringlich halten wir aber die bessere Ausgestaltung und Markierung der nachfolgend benannten Gefahrenstellen an bereits für den gegenläufigen Radverkehr geöffneten Einbahnstraßen:
Lintorfer Straße / Kreuzung Werdener-/Grabenstr.:
Problem: die Lintorfer Straße ist als Haupterschließung für den innersten Altstadtring sehr schmal für ein gleichzeitiges Befahren von KfZ (insbes. LKW) und Radfahrern in Gegenrichtung. In die schmale Lintorfer Straße einbiegende KfZ geraten bei gleichzeitig schlechter Übersicht durch notwendige Schleppradien zwangsläufig auf die Radfahrerfurt .
Gefährdungspotential: sehr hoch für Personenschäden (ein Unfall bereits bekannt).
Abhilfe: Verbreiterung des Einfahrbereiches um ca. 50 cm zu Lasten. des Bürgersteiges und/oder eines Stellplatzes durch kleine bauliche Maßnahmen; Markierung des kompletten Radweges mit flächiger roter Farbe und ggf. weißen Streifen. (siehe auch Anlage 1 aus V 359/2008).
Friedhofstraße / Grütstraße / Kreuzung Turmstraße:
Problem: (a) KfZ aus der Turmstraße in Richtung Kirchgasse können an der Friedhof- / Grütstraße nicht erkennen, dass dort Radfahrer in Gegenrichtung der Einbahnstraße (also von links und z.T. mit gefällebedingt höherer Geschwindigkeit) kommen können.
(b) An der Friedhofstraße zwischen Turmstr. 16 und 18 ist eine Engstelle für den Begegnungsverkehr mit entgegen der Einbahnrichtung fahrenden Fahrrädern.
Gefährdungspotential: hoch für Personenschäden
Abhilfe: (a) Markierung des Radweges mit flächiger roter Farbe auf der Fahrbahn und ggf. weißen Leitlinien nach dem Vorbild der Industriestraße.
(b) Verbreiterung des Fahrbahnbereichs um ca. 50 cm zu Lasten des breiten Bürgersteiges auf der Friedhofstraße in Höhe Turmstr. 18 durch kleine bauliche Maßnahmen;
Zu 2. ist zudem der stark frequentierte Fußgängerüberweg Lintorfer Straße / Peter-Brüning-Platz durch abgefahrene Markierungen gekennzeichnet. Die Markierungen müssen erneuert werden.
Beschlussvorschlag:
- Die Verwaltung wird beauftragt, auf der Grundlage der o.g. Gefahrenpunkte und Vorschläge kurzfristig die Sicherheit für Radfahrer zu verbessern.
- Die Markierung des Fußgängerüberwegs zu 2. wird kurzfristig erneuert.