Zukunftswerkstatt Homberg 2035: CDU und Grüne wollen Dorfentwicklung gemeinsam mit Bürgern gestalten
Wie soll sich Homberg in den kommenden Jahren entwickeln und gleichzeitig seinen gewachsenen dörflichen Charakter bewahren?
Mit einem gemeinsamen Antrag wollen CDU und Bündnis 90/Die Grünen einen strukturierten Prozess für die langfristige Entwicklung des Stadtteils anstoßen. Unter dem Titel „Zukunftswerkstatt Homberg 2035“ soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ein Dorfentwicklungskonzept erarbeitet werden.
Vorbild ist das bereits angestoßene Dorfentwicklungskonzept für Eggerscheidt. Auch für Homberg sollen die unterschiedlichen Fragen der Stadtteilentwicklung nicht isoliert, sondern in einem Gesamtkonzept betrachtet und miteinander verknüpft werden. Dazu zählen unter anderem die Bevölkerungsentwicklung, Wohnen und mögliche Wohnbaupotenziale, Grün- und Freiräume, Nahversorgung, Mobilität und Verkehr sowie Klimaschutz, Energie- und Wärmeversorgung.
„Homberg zeichnet sich durch seinen gewachsenen dörflichen Charakter und eine hohe Identifikation der Menschen mit ihrem Stadtteil aus. Genau diese Stärken wollen wir erhalten und gleichzeitig frühzeitig Antworten auf die Fragen finden, die Homberg in den kommenden Jahren beschäftigen werden. Dafür braucht es einen langfristigen Blick auf den Stadtteil, der die verschiedenen Themen zusammenführt“, erklärt Lukas Rübbelke, Vorsitzender des Bezirksausschusses Homberg/Schwarzbach.
Eine besondere Bedeutung soll dabei der Beteiligung der Menschen vor Ort zukommen. Bürgerinnen und Bürger sowie Vereine, Institutionen und weitere örtliche Akteure sollen frühzeitig und umfassend in die Erarbeitung eingebunden werden. Bereits 2021 war eine entsprechende Vorgehensweise für Homberg diskutiert worden. Mit dem gemeinsamen Antrag soll dieser Gedanke nun erneut aufgegriffen und konkret weiterentwickelt werden.
„Ein Dorfentwicklungskonzept sollte nicht am Schreibtisch entstehen, sondern gemeinsam mit den Menschen, die Homberg kennen, dort leben und sich engagieren. Sie wissen am besten, wo die Stärken ihres Stadtteils liegen und an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht. Mit der ‚Zukunftswerkstatt Homberg 2035‘ wollen wir dieses Wissen zusammenbringen und daraus konkrete Perspektiven für die kommenden Jahre entwickeln“, erläutert Ute Meier für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Die Verwaltung soll nun prüfen und darstellen, in welchem zeitlichen und organisatorischen Rahmen die Erarbeitung eines solchen Konzeptes unter Berücksichtigung der vorhandenen personellen Kapazitäten erfolgen kann. Beraten werden soll der Antrag zunächst im Bezirksausschuss Homberg/Schwarzbach sowie anschließend in den zuständigen Fachausschüssen.
„Unser Ziel ist kein Konzept für die Schublade, sondern eine langfristige Handlungsorientierung für Homberg. Wenn Politik, Verwaltung und die Menschen vor Ort gemeinsam überlegen, wo Homberg im Jahr 2035 stehen soll, können wir den besonderen Charakter des Stadtteils bewahren und seine Entwicklung gleichzeitig aktiv gestalten“, fassen Meier und Rübbelke abschließend gemeinsam zusammen.
Link zum gemeinsamen Antrag: Gemeinsam Zukunftswerkstatt Homberg 2035 Dorfentwicklungskonzept für Homberg erarbeiten