Nach Wahrnehmung der CDU-Fraktion und Rückmeldungen Ratinger Bürger möchten wir die Thematik von Bereitschaftsdiensten in der Stadt Ratingen aufnehmen.
m Bereich Ordnung (ruhender Verkehr, Gastronomie- und Gewerbeangelegenheiten) und im Sozialdienst (hier insbesondere kurzfristige organisatorische Erfordernisse im Zusammenhang mit der Flüchtlingsbetreuung) gibt es immer wieder Erfahrungen, dass die Verwaltung außerhalb der Bürozeiten nicht erreichbar ist.
Aktuelle Erfahrungen im Rahmen einer am 17.08.2015 durchgeführten Hilfsaktion für Flüchtlinge der Frauen Union (FU) in Zusammenarbeit mit dem „Sozialdienst katholischer Frauen e.V.“ (SkF) zeigt, dass kurzfristige Unterstützungen der Hilfsorganisationen bei Personal, Lagerkapazität und Transportunterstützung erforderlich wurden, aber mangels Erreichbarkeit z.B. keine erforderlichen Schlüssel bereit gestellt werden konnten.
Nach Anpassung der Flüchtlings-Prognosen der Bundesregierung vom 20.08.2015 auf bis zu 800.000 muss auch die Stadt Ratingen mit nochmals höheren Zuteilungszahlen rechnen. Wir bitten um Darstellung der Verwaltung, wie auf die verschärfte Prognose reagiert werden kann.
Die großen Herausforderungen für die vielen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter dürfen jedenfalls nicht in einer Überforderung münden.
Wir bitten daher um Mitteilung, in welchem Umfang die Erreichbarkeit der Ordnungsbehörde z.B. auch in den späteren Abendstunden durch die Bürger gewährleist ist bzw. werden kann und eine verstärkte Unterstützung der Hilfsorganisationen bei organisatorischer Unterstützung und Entscheidungsbedarf nach der Regel-Arbeitszeit gewährleistet werden kann.
Sollte bislang ein Bereitschaftsdienst nicht bestehen, so wird die Einrichtung eines solchen beantragt.