Die Anwohner des Wohngebietes Bodelschwinghstraße / Raiffeisenstraße sind verärgert über die seit Jahren andauernden Rodungsarbeiten im ehemaligen Waldstück, angrenzend an das Wohngebiet Bodelschwinghstraße / Raiffeisenstraße. Im Zusammenhang mit der hoch verdichteten Bebauung auf der Bodelschwinghstraße, wurde nach unseren Informationen vom Investor zugesichert, das dort angrenzende kleine Waldstück als optische Grenze zur Düsseldorfer Straße zu erhalten. Seit 2009 werden nun in regelmäßigen Zeitabständen ohne erkennbaren Grund immer wieder große Bäume gefällt.
Die letzten Baumfällungen fanden Anfang Oktober 2014 statt. Mittlerweile hat sich der Baumbestand auf eine Handvoll Bäume reduziert. Von einem Wald kann keine Rede mehr sein. Auch vor dem Hintergrund der durch das Sturmtief Ela verursachten Schäden, sind nach Auffassung vieler Bürger im Ratinger Süden willkürliche und grundlose Rodungsaktionen nicht weiter hinnehmbar. Seit 2009 stellte die CDU-Fraktion regelmäßig in den Ausschüssen Anfragen zu den Rodungsaktionen. Vielfach wurde von der Verwaltung versichert, dass für den Bereich eine Aufforstung sichergestellt werde. Zuletzt wurde dann entgegen aller vorherigen Aussagen eine Zuständigkeit alleine für das Forstamt gesehen. Für die CDU-Fraktion ist die aktuelle Entwicklung nicht weiter hinnehmbar. Wir stellen aus diesem Grunde den nachfolgenden Beschlussantrag für den nächsten Bezirksausschuss Mitte und die Folgeausschüsse.
Beschlussantrag:
„Die Verwaltung wird aufgefordert, weiteren Rodungsarbeiten auf dem einst bewaldeten Grundstück Bodelschwinghstraße / Raiffeisenstraße mit allen rechtlich möglichen Mitteln entgegen zu treten. Die Verwaltung möge ferner in einer kurzfristig zu erstellenden Vorlage darstellen, welche Möglichkeiten (B-Plan, Erwerb, etc.) sich für die Aufforstung des Bereiches bieten.“