Die Fraktion der CDU erneuert den Antrag des Bezirksausschusses Tiefenbroich vom letzten Jahr, die Einrichtung eines CAP-Ladens in einem der leerstehenden bzw. demnächst leerstehenden städtischen Gebäude voranzutreiben.
In der Vorlage 116/2011 wurde zu einem Zeitpunkt, als es noch 2 Lebensmitteldiscounter in der Dorfmitte gab, eine Unterversorgung der Bewohner Tiefenbroichs im Nahversorgungsbereich festgestellt. Leider wurde dem nicht positiv entgegengewirkt.
Mit der Einrichtung eines CAP-Ladens, der im Allgemeinen in Kooperation zwischen der Lebenshilfe und einem Lebensmitteldiscounter eingerichtet wird, könnte hier Abhilfe geschaffen werden. Da wir zwischenzeitlich erfahren haben, dass die Lebenshilfe nicht der richtige Ansprechpartner ist, würden wir vorschlagen, dass Gespräch mit der Neanderdiakonie zu führen. Wie wir aus der Stadt Lünen erfahren haben, verläuft dort die Zusammenarbeit zwischen der Handelskette EDEKA und der Diakonie zu beiderseitiger Zufriedenheit.
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, in der letzten Zeit wurde die Diskussion zum Thema Inklusion, vor allem mit Schwerpunkt auf die Schule geführt. Wir sind jedoch der Meinung, dass mit diesem Projekt der Inklusion gleichfalls gedient wäre, denn wohin mit den jungen Menschen nach der Schule?
Ein Geschäft mit Ausbildungs- und Arbeitsplatzangeboten für Menschen mit Behinderungen, das gleichzeitig der Verbesserung des Nahversorgungsangebotes in Tiefenbroich hilft, würde sowohl den Menschen in Tiefenbroich als auch jungen Menschen mit Behinderungen nach Beendigung der Schulzeit dienen.