CDU-Fraktion will Friedrich-Ebert-Realschule zukunftsfest machen – Fassadensanierung und neue Sporthalle fest einplanen
Die Friedrich-Ebert-Realschule in Ratingen-Mitte erfreut sich großer Beliebtheit – inzwischen wird sie wieder durchgängig dreizügig geführt. Leider entspricht der bauliche Zustand von Schulgebäude und Sporthalle nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die CDU-Fraktion fordert daher im Rahmen der Haushaltsberatungen eine verbindliche finanzielle Perspektive für die dringend notwendigen Investitionen.
Aktuell sind große Teile der Fassade aus Sicherheitsgründen provisorisch mit Fangnetzen gesichert. In Bereichen, in denen dies aus räumlichen Gründen nicht möglich ist – etwa im Innenhof – mussten Flächen durch Bauzäune abgesperrt werden. „Das ist kein Zustand, der einer erfolgreichen und stark nachgefragten Schule gerecht wird. Wer hervorragende Bildungsarbeit leistet, muss sich auch auf eine sichere und funktionale bauliche Infrastruktur verlassen können“, erklärt Stefan Heins, CDU-Fraktionsvorsitzender.
Die notwendige Fassadensanierung ist im aktuellen Haushaltsentwurf zeitlich bislang nicht konkret hinterlegt. Die CDU-Fraktion schlägt daher vor, die erforderlichen Mittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro für das Jahr 2028 verbindlich zu etatisieren und bereits 2027 mit einer entsprechenden Verpflichtungsermächtigung zu versehen. „Uns ist bewusst, dass viele Investitionen im Schulbereich gleichzeitig anstehen. Dennoch dürfen wir die Friedrich-Ebert-Realschule nicht auf die lange Bank schieben. Mit einer klaren Veranschlagung schaffen wir Planungssicherheit und eröffnen die Möglichkeit, bei erweiterten personellen Kapazitäten auch früher zu starten“, so Heins weiter.
Neben dem Schulgebäude sieht die CDU auch im Sportbereich erheblichen Handlungsbedarf. Die bestehende Einfachsporthalle ist zwar noch nutzbar, weist jedoch seit Jahren bauliche und energetische Defizite auf und entspricht weder sporttechnisch noch energetisch dem heutigen Standard. Gleichzeitig besteht im Bezirk Mitte eine Unterversorgung mit Hallenkapazitäten. „Es besteht seit längerem Einvernehmen, dass hier perspektivisch eine moderne Zweifach-Sporthalle entstehen soll. Diese Perspektive wollen wir nun haushalterisch absichern“, erläutert Gerold Fahr, stellvertretender Fraktionsvorsitzender.
Margret Paprotta, Vorsitzende des Schulausschusses, betont die bildungspolitische Dimension des Vorhabens: „Die Friedrich-Ebert-Realschule leistet hervorragende Arbeit für unsere Schülerinnen und Schüler. Gerade weil die Schule wieder stabil dreizügig geführt wird, müssen wir die baulichen Rahmenbedingungen jetzt konsequent mitdenken. Ein attraktiver Schulstandort bedeutet sichere Gebäude, moderne Lernumgebungen und zeitgemäße Sportmöglichkeiten. Das sind keine Luxusprojekte, sondern Voraussetzungen für gute Bildung.“
Die CDU-Fraktion regt an, im Haushalt 2029 erneut Planungskosten in Höhe von 300.000 Euro vorzusehen und diese mit einer Verpflichtungsermächtigung für 2028 zu verbinden. Die Verwaltung soll beauftragt werden, bis dahin die konkreten Baukosten zu ermitteln und den Neubau einzuplanen. „Damit geben wir der Schule und dem Stadtteil ein klares Signal: Gute Bildung und moderner Sport gehören zusammen. Wir wollen der Friedrich-Ebert-Realschule realistische Zukunftsaussichten bieten – nicht nur pädagogisch, sondern auch baulich“, betont Thomas Angst, Sportpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion abschließend.
Mit ihrem Antrag setzt die CDU-Fraktion ein deutliches Zeichen für die Stärkung des Schulstandorts Mitte und unterstreicht ihren Anspruch, Bildung in Ratingen nachhaltig und verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.