Erhalt der Infrastruktur immer wichtiger für Ratingen: CDU begrüßt rechtzeitige Sanierungen wichtiger Brücken wie der Süd-Dakota-Brücke
Eine funktionierende Infrastruktur ist eine zentrale Voraussetzung für Mobilität, Wirtschaft und Lebensqualität in unserer Stadt.
Deshalb begrüßt die CDU-Fraktion ausdrücklich, dass im Investitionsplan der Stadt erhebliche Mittel für die Sanierung von Brücken vorgesehen sind. Auch das Ratinger Straßendeckensanierungsprogramm wird im Doppelhaushalt 2026/2027 fortgeführt.
Ein herausragendes Beispiel für Substanzerhalt haben jetzt die Vorsitzenden der Bezirksausschüsse Ratingen-Mitte und Ratingen-West, Gerold Fahr und Lars Bammann (beide CDU) herausgestellt: die Sanierung der Süd-Dakota-Brücke der Stadt Ratingen; diese und die Volkardeyer Brücke (K3) des Kreises Mettmann sind die einzigen leistungsfähigen Verkehrsverbindungen zwischen Ratingen-Mitte und West. Und wer einmal genau hinschaut, sieht: die Süd-Dakota-Brücke ist nicht mehr im Bestzustand.
„Wir müssen verhindern, dass solche wichtigen Verkehrsachsen wegen versäumter Instandhaltung außerplanmäßig eingeschränkt oder gar außer Betrieb genommen werden müssen“, so Bammann und Fahr und verweisen auf die aktuellen Negativ-Beispiele in Düsseldorf und Köln.
Für die Christdemokraten ist klar: Gerade bei solch zentralen Verkehrsachsen ist ein vorausschauender Umgang mit der Infrastruktur entscheidend. Ziel müsse es sein, notwendige Sanierungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig umzusetzen, bevor größere Einschränkungen oder gar Sperrungen erforderlich werden.
„Dass die Verwaltung die notwendige Sanierung der Süd-Dakota-Brücke rechtzeitig in den Investitionsplan aufgenommen hat, ist ein wichtiges und richtiges Signal für den verantwortungsvollen Umgang mit unserer Infrastruktur“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Heins.
„Gemeinsam mit der Volkardeyer Brücke bildet die Süd-Dakota-Brücke die zentrale Achse für den Ost-West-Verkehr in unserer Stadt. Viele Menschen nutzen diese Verbindung täglich – entsprechend wichtig ist es, ihren Zustand dauerhaft im Blick zu behalten – auch im Sinne der Generationengerchtigkeit“, erläutert Lars Bammann.
Auf Anfrage von Ina Bisani, Kreistagsmitglied er CDU, teilt diese mit, dass auch der Kreis Mettmann in den nächsten Jahren Maßnahmen an den Brücken der K3 plant: “2026 wird zunächst das Geländer am Fuß- und Radweg der Volkardeyer Brücke erhöht, um die Sicherheit für Radfahrer zu erhöhen”, so Frau Bisani.
Gerold Fahr ergänzt: „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss kontinuierlich überprüft und dann nach Dringlichkeit instandgesetzt werden. Die Stadt Ratingen hat in der Amtszeit von Bürgermeister Klaus Pesch in guten Zeiten viel Geld zurückgelegt, um zum Beispiel die Sanierung von Straßen und Brücken ohne Kreditaufnahmen abzusichern. Davon profitiert Ratingen noch über viele Jahre.“
Für die CDU-Fraktion gehört der Erhalt der bestehenden Infrastruktur deshalb als Kernaufgabe zu einer verantwortungsvollen Stadtpolitik. „Neue Investitionen – etwa in Schulen, Kitas oder Sportanlagen – sind für die Zukunft unserer Stadt wichtig und werden von uns ausdrücklich unterstützt. Genauso wichtig ist es aber auch, unsere bestehende Infrastruktur dauerhaft zu pflegen und zu erhalten, auch wenn es i.d.R. dabei keine Spatenstich-Fotos, sondern zunächst nur Baustellen gibt“, betont Heins.
Die CDU sieht dabei die Zusammenarbeit mit der Verwaltung als ein konstruktives Zusammenspiel: Politik setzt Impulse und Prioritäten, die Verwaltung bringt fachliche Expertise und Planung ein. Nur so könne gewährleistet werden, dass die Prioritäten für neue Projekte und bestehende Infrastruktur sachgerecht ermittelt und zuverlässig bearbeitet werden.