CDU fordert Reaktivierung der ÖPNV-Verbindung von Breitscheid nach Mintard und Kettwig
Die CDU-Fraktion setzt sich mit einem neuen Antrag für eine deutlich verbesserte Anbindung von Ratingen-Breitscheid an den öffentlichen Nahverkehr ein.
Konkret soll eine direkte Verbindung nach Mülheim-Mintard mit Anschluss Richtung Essen-Kettwig geprüft werden, die vor vielen Jahren bereits bestanden hat.
Seit vielen Jahren wird dieser Wunsch aus der Breitscheider Bürgerschaft an die CDU herangetragen. „Eine Reaktivierung dieser direkten Verbindung würde für viele Bürgerinnen und Bürger eine erhebliche Verbesserung im Alltag bedeuten“, erklärt Stefan Heins, Fraktionsvorsitzender der CDU und Ratsherr für Ratingen-Breitscheid.
Notwendig könnte diese Verbindung insbesondere bald für viele Breitscheider Schülerinnen und Schüler werden. Aktuell fahren mehr als 200 Kinder und Jugendliche werktäglich morgens aus Breitscheid mit Schulbussen im Rahmen des sogenannten Schülerspezialverkehrs nach Essen-Kettwig und nachmittags wieder zurück. Diese Verbindung steht jedoch auf der Kippe: Im Zuge der Haushaltskonsolidierung der Stadt Essen ist die Finanzierung der Schulbusse wohl nur noch bis Sommer 2027 gesichert.
„Sollte dieser Verkehr wegfallen, wären die betroffenen Schülerinnen und Schüler auf den regulären ÖPNV angewiesen – mit Fahrzeiten von deutlich über zwei Stunden. Das ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel“, so Heins weiter.
Vor diesem Hintergrund sieht die CDU dringenden Handlungsbedarf. Ziel ist es, frühzeitig Planungssicherheit für die Breitscheider Bürger zu schaffen und eine nachhaltige Lösung zu entwickeln, die sowohl den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler als auch den vielfach geäußerten Wünschen der Bürgerschaft gerecht wird.
Die CDU-Fraktion beantragt daher, die Einrichtung einer direkten ÖPNV-Verbindung zwischen der Haltestelle „Flurstraße“ in Breitscheid und „Am Biestenkamp“ in Mülheim-Mintard mit Anschluss nach Essen-Kettwig zu prüfen sowie die möglichen Umsetzungsoptionen und finanziellen Auswirkungen darzustellen.
„Es geht hier um eine verlässliche und zukunftsfähige Mobilitätslösung für einen ganzen Stadtteil. Gerade im Hinblick auf die mögliche Einstellung des Schülerspezialverkehrs dürfen wir die Menschen in Breitscheid nicht alleine lassen“, betont Heins abschließend.